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Beta — Entwurfsstand. Prüfordnung und Hinweistexte sind noch nicht rechtlich freigegeben; es werden derzeit keine verbindlichen Siegel ausgestellt.

Leistungen · Software-Stand

Nichts erkennbar heißt nicht sicher

Ein Ergebnis von 100 Punkten heißt: Von außen ist nichts Nachteiliges erkennbar. Es heißt ausdrücklich NICHT, dass die Installation sicher, aktuell oder gepflegt ist. Diese Grenze steht so auch im Regelwerk selbst.

Was dazu geprüft wird

4 Prüfpunkte aus dem Software-Stand-Regelwerk des Prüfdienstes — die Liste stammt aus dem Messkern, nicht aus diesem Text.

  • Keine Bibliothek ohne Herstellerpflege eingebunden · lib-gepflegt
  • System nennt seine Version nicht öffentlich · system-version-verborgen
  • Erweiterungen nennen ihre Version nicht öffentlich · erweiterung-version-verborgen
  • Antwort-Header nennen keine Software-Versionen · server-signatur-verborgen

Jeder dieser Punkte steht mit Erklärung in der vollständigen Prüfpunktliste.

Worauf es in der Praxis ankommt

Der Prüfdienst betrachtet ausschließlich, was die Seite von sich aus ausliefert. Eine veraltete Installation, die ihre Version verbirgt, erreicht hier volle Punktzahl — und ist trotzdem veraltet.

Der Messkern behandelt „nichts erkannt" deshalb als eigenen Befundtyp und ausdrücklich nicht als Bestätigung. Dieselbe Haltung gilt im ganzen Dienst: Eine leere Prüfung ist ein Fehler, nie ein Freibrief.

Wer eine Aussage über den tatsächlichen Zustand braucht, braucht Zugang zum System — also eine ganz andere Art von Prüfung, die dieser Dienst bewusst nicht anbietet.

Häufige Fragen

Können wir mit 100 Punkten von einem sicheren System ausgehen?

Nein. Die Punktzahl beschreibt, was von außen erkennbar ist. Über den inneren Zustand sagt sie nichts — dafür bräuchte es Zugang zum System.

Warum vergibt dieser Prüfbereich nie die Stufe „kritisch"?

Weil er nicht wissen kann, ob eine sichtbare Version tatsächlich verwundbar ist. Die höchste Stufe ist „schwer", und die gibt es nur bei belegtem Wartungsende.

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